Reedkontakte

06.03.2003:

Auf Trenn- und Anschlussgleise verzichte ich mittlerweile ganz. Mittels Trennlaschen von Märklin und direkt angelöteter Drähte kann man das ganze elegant später im Schotter verschwinden lassen.



Da mir die Schaltgleise mittlerweile auch zu klobig sind, will ich mit Reed-Kontakten arbeiten (danke, Jürgen). Dazu mache ich erst mal einen Versuchsaufbau. Ein kleiner Ausschnitt wird in das Gleisbett geschnitten und zwei Löcher werden zur Kabeldurchführung gebohrt.

Dann werden je ein grauer und ein blauer Schaltdraht an den Reedkontakt (gibt’s bei Conrad) angelötet.

Der Kontakt verschwindet unter dem Gleis.

Messgerät angeschlossen, ...

Magneten (auch von Conrad) unter
den Waggon gepackt, ...

drübergefahren und - es funktioniert. Da breitet sich Stolz bei einem technischen Laien aus. Zu bedenken ist allerdings, dass Reedkontakte nur richtungsunabhängig schalten können. Ich verteile erstmal an allen möglichen Stellen auf der Anlage solche Kontakte. Man kann ja nie wissen ...

Ganz wichtig: die Lötstellen mit Schrumpfschlauch isolieren und den Kontakt nach dem Biegen und Löten durchmessen. Der eine oder andere fällt schon mal der Grobmotorik zum Opfer.

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